“Mein Hund braucht keine Ahnentafel!”

Das stimmt! 🙂

Die Abstammungsnachweise braucht der Rassehundbesitzer.

Unbedingt.

Warum?

Hunde aller Rassen haben viele verschiedene Krankheiten, die genetisch bedingt sind, weiter vererbt werden, aber teilweise erst nach einigen Lebensjahren ausbrechen, wenn schon neue Welpen geboren wurden. Auf die Hunde kommt Leid zu, auf die Besitzer hohe Kosten und Kummer. Deshalb sollten nur Hunde zur Zucht verwendet werden, bei denen Tests auf diese Krankheiten durchgeführt werden. Das ist für die Züchter kein Problem, dafür gibt es eine Firma (Laboklin), die machen das. Für den seriösen Züchter sind die Kosten von mehreren Hundert Euro kein Hindernis. Für den Käufer sollte es selbstverständlich sein, sich die Testergebnisse zeigen zu lassen. Ahnentafeln sind für den Käufer dahingehend interessant, um überprüfen zu können, dass keine Inzucht vorliegt (die kranke Hunde erzeugt). Außerdem stehen in guten Ahnentafeln auch die Gesundheitsnachweise aller Vorfahren drin. Die Bedeutung der Abstammungsnachweise der Hunde (“Papiere”) hat etwas mit der Gesundheitskontrolle der Tiere zu tun. Kein Interessent sollte Tiere ohne Papiere kaufen, auch ohne Ausstellungs- oder Zuchtgedanken. Und wenn ein Züchter viele Worte macht, anstatt die Zertifikate von Laboklin oder die HD-Gutachten vorzulegen, egal wie groß die Zucht ist und wie modern und wie hübsch die Hunde sind und ob er ein Buch geschrieben hat –

DANN NICHT DORT KAUFEN!!!

Zum Weiterlesen …

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