A-Wurf: 3. Woche

Tag 21: 29. Mai 2015

Die Laubewusel haben auf die Stunde die 3. Lebenswoche vollendet. Was für ein Entwicklungssprung! Jetzt sind es schon richtige Miniaturhunde. Sie sehen und hören schon etwas und reagieren darauf. Sie kommen „angesaust“, wenn im Revier etwas passiert. Sie kuscheln mit uns Menschen genauso wie mit Hundemama Amy. Steige ich ins „Kinderzimmer“, werde ich sofort umringt, beklettert, beleckt und kann gar nicht anders, als den Wuseln durch ihr herrliches Fell zu wuseln – immer und immer wieder … 🙂 Spielzeug wird beklettert und Mama Amy emsig „nachgeplappert“, wenn diese über irgend etwas im Garten zu meckern hat und bellt. 😉 Sie haben gelernt, aus dem Schälchen zu schlabbern und haben heute schon zwei Portionen Milch im Schälchen bekommen. Sie haben das prima vertragen und sehr schön zugenommen. Auch Mama Amy tut diese Entlastung gut. Und auch Gewichtsstatistik soll es am Ende dieser Lebenswoche wieder geben – ich bin gut zufrieden, die Wusel liegen prima in der Norm.

Geburts- gewicht 08.05.

21. Tag (29.5.)

Zunahme in g

Zunahme in %

Arjen (schwarz gelockt)

430 g

1485 g

1055 g

245%

Antina (schwarz) hellgrünes Band

310 g

1340 g

1030 g

332%

Are (brown&tan)

290 g

1180 g

880 g

303%

Arne (sable)

260 g

1100 g

830 g

319%

Andrik (schwarz mit weißem Streifen auf der Brust)

300 g

1160 g

860 g

287%

Ario (black&tan)

310 g

1210 g

880 g

284%

Andries (schwarz) braunes Band

330 g

1280 g

960 g

291%

Anike (schwarz) rotes Band

280 g

1140 g

860 g

307%

Aaltje (brown&tan)

340 g

1415 g

1095 g

322%

Anouk (schwarz) dunkel- grünes Band

380 g

1480 g

1065 g

280%

Tag 20: 28. Mai 2015

Laubewusels erster Indoor-Spielplatz wurde eröffnet und begeistert angenommen. Das kann man daran erkennen, dass umgehend überall hin gepullert wurde. 😉

Tag 19: 27. Mai 2015

Gestern Abend habe ich den Welpenauslauf vor die Wurfkiste gebaut und heute zum ersten Mal „das Tor“ der Wurfkiste geöffnet. Es war, als hätte ich Schleusen geöffnet: die Wusel strömten mit einer derartigen Geschwindigkeit aus ihrer Wurfbox, dass ich nur verdattert davor stehen und staunen konnte. Den Griff zur Kamera hatte mein überfordertes Hirn nicht im Programm … 🙁 Die Welpen stürmten zum Gitter und suchten den Ausgang, schließlich wollten sie ihrer Mama Amy nach, die sich rettend aus dem Staub gemacht hatte. Dafür präsentierten die Wusel ein ohrenbetäubendes Schimpfkonzert und als das nichts nützte, begannen sie wild miteinander zu raufen. Nicht lange hatte es gedauert bis sich Mama Amy erbarmte und ihre Kinderschar mit einer Portion frischer warmer Milch tröstete. Bei der zweiten Öffnung der Schleusen war ich schlauer und filmte das Geschehen 10 Minuten lang. Nur weiß ich nun nicht, wie ich den Film zum Auge des interessierten Zuschauers bringe. Das hochmoderne Satelliteninternet wies mich bereits gestern darauf hin, dass das monatliche Datenvolumen aufgebraucht sei und ich nun mit verminderter Geschwindigkeit surfen dürfe. Also bleibt nur wieder die DVD für die Welpenkäufer. 😉 Ich hatte ja in den letzten Tagen einmal pro Tag ein Schälchen Aufzuchtsmilch angeboten und heute war es so weit: Zuerst stürzte sich Arjen auf das Schälchen und soff wie ein Verdurstender, ehrlich. Da frage ich mich, wie das geht so von heute auf morgen. Auch Andrik, Anouk und Anike nahmen reichlich von der Milch (und sofort danach gleich noch mal von Mama, nur Arjen nicht, der war satt). 😀

Anike beim ersten Trinkversuch
Anike beim ersten Trinkversuch

Tag 17: 25. Mai 2015

Der Pfingstmontag startete aktionsgeladen mit dem Umzug der Wusel in die untere Etage. Für die ersten beiden Lebenswochen war mein Arbeitszimmer im Dachgeschoss für die Welpen ideal temperiert und für Mama Amy sehr schön ruhig und abgeschieden. Seit heute nun steht die Wurfbox im großen Wohn-, Ess- und Kochbereich, so dass die Wusel mit ihren erwachenden Seh- und Hörsinnen auch alles rege aufnehmen können. Da es im unteren Geschoss etwa 3-4°C kühler ist, habe ich die Wurfbox mit wärmenden Decken und dem Schlafschuh von Kater Balou ausgestattet. Auch das Nachbarskind war heute wieder bei uns und hat sich mit den Wuseln beschäftigt. Tante Anna ist begeistert, dass Amy nun endlich wieder bei ihr ist und Anna beim Wuselhüten helfen kann.

Tag 16: 24. Mai 2015

Zum Pfingstsonntag erwartete die Wusel ein reichhaltiges Programm. Am Vormittag war wieder das Nachbarskind zu Besuch und hat mit den Wuseln herumhantiert: hinein in die Katzenkorb-Außenstelle und nach dem Wäschewechsel wieder zurück in die heimatliche Wurfkiste. Und das alles mit kleinen Kinder-Patschehändchen – eine prima Übung für die Wusel. Beide gewöhnen sich mehr und mehr aneinander: Menschenkind und Hundekinder. Auch das Menschenkind wird sicherer im Umgang mit den Zwergen und beginnt zusehends, mit ihnen spielerisch zu hantieren. 🙂 Anschließend habe ich mich – zugegebenermaßen recht stümperhaft – bemüht, ein paar aussagekräftige Einzelfotos zu machen. Nun, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wobei das Fotografieren schwarzer Hunde ohnehin eine Herausforderung ist. Das ist in meinen Augen aber nur ein kleiner Nachteil dieser tollen Fellfarbe. 😉  Die 3. Lebenswoche als Woche des „Erwachens“ bringt Tag für Tag neue Facetten in den Welpenalltag. Es ist nicht nur, dass mit dem Öffnen der Wusel-Augen die Kerlchen scheinbar plötzlich ein Gesicht bekommen haben, es scheint auch, als wären zeitgleich damit schlagartig kleine Persönlichkeiten entstanden. Man wuselt zielgerichtet im Wackelschritt durch die Wurfkiste, versucht, die Wände zu erklimmen, knabbert auch mal am Beinchen eines Kumpels oder kullert gemeinschaftlich durch den Raum. Am Abend gab es eine weitere Neuerung: es wurde erstmals ein Schälchen Welpenaufzuchtsmilch serviert. Leider hatte ich keine Gelegenheit zur Dokumentation … Die Welpenmilch rief reges Interesse hervor. Alle kamen mal gucken und nahmen auch eine Nasenspitze voll. Das Schälchen wurde betreten und die Milch breitgetreten, damit anschließend das Laken gründlichst abgelutscht werden konnte, alternativ auch das eigene Pfötchen oder das Gesicht desNachbarn. Andries schlabberte ein paar Schlückchen, dann genügte es ihm. Aber Arjen war der Hit: Das süße Löckchen startete mehrere Versuche. Am erfolgreichsten war er mit der Variante, sich mit dem gesamten „Ober-„Körper in die Milch zu legen und so bequem schlabbern zu können. 😀

Tag 15: 23. Mai 2015

Heute war ein ereignisreicher Tag für die A-Wusel:

– Am Morgen wurden sie das erste Mal prophylaktisch entwurmt. Bisher haben alle das Mittel vertragen. Es gab keinen Durchfall und auch kein Erbrechen. Es war lediglich deutlich zu erkennen, dass Mama Amys Milch wesentlich leckerer ist.

– Gegen Mittag kam wieder der Nachbarssohn vorbei. Heute hatte er die Aufgabe, jedes Wuselchen so lange auf seinem Schoß zu halten, bis es dort eingeschlafen ist. Hat prima geklappt. Nach 30 Minuten waren alle „abgearbeitet“.

– Heute Nachmittag war wieder „Tante Anna“ zu Besuch und wollte gern mit den Wuseln spielen. Leider zeigten die noch kein Interesse …

– Die Wusel sollen unerschütterliche Begleiter in allen Lebenslagen werden und haben deshalb keine Zeit zu verlieren. Es wird bei uns auch im Schlaf gelernt. Heute: „Mit Katzen kuscheln und einschlafen ist schön und stärkt die Harmonie im Haus“ 😉 Deshalb liegt in dieser Nacht Marlenes Lieblingskuschelplatz im Welpenbett …

One thought on “A-Wurf: 3. Woche”

  1. Hallo Susanne,
    Vielen Dank für deine tolle Berichte.ich freue mich jeden Tag zu lesen wie toll es deinen Wusels geht. Bin gespannt die Bande kennen zu lernen. Liebe Grüsse aus dem Urlaub!
    Fabienne

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